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Endlich ist er da! Der Mai mit all den Farben, der Frische und der neuen Power. Damit steigen auch die „Alles-Wieder-Neumachen-Gefühle“ in uns allen hoch. In Dir erwacht der Wunsch nach Struktur und Ordnung in Deinem zu Hause. Jetzt stört Dich plötzlich die winterliche Deko in der Wohnung, der Kleiderschrank ist nicht auf dem neuesten Stand mit all den warmen Klamotten… Doch wo und wie fängst Du damit nur an?

Natürlich haben wir da ein paar hilfreiche Vorschläge für Dich parat. In diesem Beitrag kümmern wir uns als erstes um das Thema „Struktur und Ordnung“.

 

Ein paar Gedanken vorab…

Allgemein kann man sagen, dass am Anfang des ganzen Ordnens und Strukturieren das Ausmisten steht. Was heißt das genau? Ausmisten heisst loszulassen und sich von Dingen bewußt zu trennen. Ein Prozess, der bereits im Kopf ein paar Tage davor beginnt. Ganz wichtig: Setze Dir ein konkretes Datum und ein konkretes Ziel. Nur dann wirst Du es tatsächlich angehen und in die Tat umsetzen.

Ist der Tag dann gekommen, nimm Dir ausreichend Zeit und starte bestenfalls gleich früh morgens damit. Wir empfehlen, lass dich dabei nicht ablenken, d.h. z.B. keine laute Musik oder den laufenden Fernseher nebenbei. Vielleicht nutzt Du den Tag auch gleichzeitig für ein “Handy- und Medien Sabbatical” und konzentrierst Dich bewußt auf nur diese eine Tätigkeit. Ausräumen und Wegwerfen hat nämlich fast etwas Meditatives. Gelingt Dir das, erhältst Du am Ende des Tages auch für Dich das beste Ergebnis.

 

1. Starte mit Unordnung!

Am Besten suchst Du Dir einen Bereich aus, z.B. eine Kiste, einen Schrank oder sogar einem Raum. Und dann geht’s erst mal ums Ausräumen. Alles raus aus der Kiste, raus aus den Schubladen und Fächern etc.

Falls es um einen Raum geht, arbeite mit unterschiedlichen Teilbereichen nacheinander, in dem Du Dir z.B. Möbel für Möbel vornimmst.

Und wenn Du so richtig in Fahrt gekommen bist und das ganze Zimmer neu anordnen möchtest, dann schieb entweder alles erst mal auf eine Seite oder – falls möglich – stelle erst mal alles aus dem Zimmer. So entsteht gleich der notwendige Raum, um neu zu gestalten.

 

2. Kategoriendenken? Ja, Bitte!

Sobald Du alles ausgeräumt hast, entsteht erst mal Überblick. Jetzt siehst Du, was sich alles im Laufe der Zeit angesammelt hat. Wir empfehlen, in zwei Phasen vorzugehen: Erst trennst Du die Dinge in Behalten, Loslassen (Verkaufen, Verschenken oder Entsorgen) oder “Weiß noch nicht genau”. Danach sortierst Du sie in die notwendigen Kategorien, je nach Kontext. In einem Schrank beispielsweise in:

  • Arbeitsmaterialien
  • Persönliches
  • Wichtiges

Die Kategorien legst Du natürlich gerne selbst fest, so dass es zu Deiner Situation passt. Jede Kategorie bekommt nun ihren festen Platz, z.B. die obere Schublade ist für Arbeitskram vorgesehen, die mittlere für Deine persönlichen Dinge, etc.

 

3. Prüfe, was sich ewig bindet!

Dazu nimmst Du die entsprechenden Gegenstände einzeln in die Hand und prüfst dabei, ob sie Dir tatsächlich wichtig sind bzw. Dich noch glücklich machen. Wie beispielsweise das Geburtstagsgeschenk von Tante Frida, das Du eigentlich gar nicht schön findest. Oder das vor vielen Jahren gekaufte Kleid, das Du eigentlich auch seit Ewigkeiten nicht mehr getragen hast.

 

In nur drei kleinen Schritten und mit der richtigen Vorbereitung und Einstellung, schaffst Du es ganz bestimmt, Dich von altem Ballast zu trennen und somit Platz in Deinem Leben zu schaffen! Du wirst sofort merken: Vieles um Dich herum wird sich nun leichter anfühlen und Du wirst Raum für Neues haben – auch wenn es nicht immer materielle Dinge sein müssen.

Lass Dich überraschen, welche Tipps wir beim Nächsten Mal für Dich parat haben.

Dir noch einen schönen Frühlingsstart!